Bundestagswahl 2025
Auf der anderen Seite stehen die Reichen und Konzerne, die immer reicher werden. Weil Scholz und Co die Menschen im Stich gelassen haben. Ob SPD, CDU oder Grüne – vor der Wahl versprechen sie uns das Blaue vom Himmel. Nach der Wahl kümmern sie sich nur um ihre reichen Sponsoren, ihre Karriere und sich selbst. Statt die Dinge in Ordnung zu bringen, lassen sie zu, dass die Reichen die Regeln manipulieren, um uns das wegzunehmen, was wir durch harte Arbeit verdient haben.
Da macht die Linke nicht mit. Die Linke kämpft auch nach der Wahl für Dich, stellt sich mit dir gegen die Reichen und Konzerne und bringt die anderen Parteien dazu sozialere Politik zu machen. Denn alle anderen wollen regieren, wir wollen verändern.
Das geht nur mit dem Druck der Linken. Die Menschen in unserem Land verdienen eine Partei, die für sie eintritt und ehrliche Politik macht. Diese Partei ist Die Linke. Deshalb bitten wir am 23. Februar um Deine Stimme.
Acht Punkte für Die Linke
Es gibt immer weniger bezahlbaren Wohnraum: In vielen Städten haben sich die Mieten in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Doch auch auf dem Land steigen sie vielerorts stark an. Die Suche nach einer Wohnung, die man sich noch leisten kann, wird zum Glücksspiel. Die Ampel-Regierung hat ihre selbst gesteckten Ziele für den Wohnungsbau jedes Jahr verfehlt. Der Grund: Die Politik setzt beim Bau von Wohnungen vor allem auf private Investoren – doch die verdienen am Wohnungsmangel prächtig mit. Die Linke will, dass der Staat selbst für mehr günstigen Wohnraum sorgt:
- Wir wollen einen bundesweiten Mietendeckel: Die Mieten sollen sechs Jahre lang nicht erhöht werden dürfen. Danach soll es harte Obergrenzen für Mieterhöhungen geben. In Städten mit besonders schlimmem Wohnungsmangel müssen hohe Mieten sofort gesenkt werden.
- Sanierungen und Heizungstausch dürfen nicht zu höheren Warmmieten führen.
- Öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbau wollen wir fördern.
Der Wocheneinkauf und die Gasrechnung werden für immer mehr Menschen zum Problem. Während der Regierungszeit von Olaf Scholz sind die Lebensmittelpreise um fast 30 Prozent gestiegen. Viele stehen am Monatsende vor einem leeren Kühlschrank oder haben Angst vor der nächsten Abschlagszahlung. Das muss nicht sein: Die Profite von Energieversorgern, Supermärkten und Lebensmittelkonzernen sind in den letzten Jahren explodiert. Allein der Lidl-Eigentümer Dieter Schwarz hat sein Vermögen in den letzten sieben Jahren nahezu verdoppelt.
- Wir wollen Grundnahrungsmittel, Hygieneprodukte, Bus und Bahn von der Mehrwertsteuer befreien. Der Staat muss nicht an Grundbedürfnissen mitverdienen.
- Wir fordern Preiskontrollen für Energie und Lebensmittel und ein schärferes Kartellrecht.
- Lebensmittelverschwendung muss verboten werden.
- Bei Strom und Heizen soll der Durchschnittsverbrauch zu einem preisgünstigen Sockeltarif angeboten werden.
Wir wollen die Einkommensteuer reformieren: Wer weniger als 7.000 Euro brutto im Monat verdient, zahlt mit unserem Tarif weniger Steuern (als Single, Steuerklasse I). Alle zu versteuernden Einkommen unter dem Existenzminimum von 16.800 Euro im Jahr sollen steuerfrei bleiben.
Der Spitzensteuersatz soll auf 53 Prozent steigen, Superreiche zahlen 75 Prozent Reichensteuer. Wir fordern außerdem die Wiedereinführung der Vermögensteuer für Millionäre und Milliardäre.
Wir wollen eine Krankenversicherung, in die alle einzahlen. Dadurch sinkt der Beitrag von 17,1 auf etwa 13,3 Prozent. Wir sind entschlossen, den Kahlschlag bei den Krankenhäusern zu stoppen! Krankenhäuser sollen nicht profitorientiert wirtschaften, sondern gehören in die öffentliche Hand.
In vielen Berufen kann man nicht bis 67 arbeiten. Wer 40 Jahre lang gearbeitet hat, soll in Rente gehen können.
Wir setzen uns weltweit für Diplomatie und friedliche Konfliktlösung ein. Wir verurteilen völkerrechtswidrige Angriffskriege wie den russischen Überfall auf die Ukraine. Wir treten für einen Waffenstillstand und einen gerechten Frieden in der Ukraine, im Nahen Osten und in allen Kriegsgebieten der Welt ein. Wir lehnen mehr Geld für Aufrüstung ab. Die Bundeswehr wollen wir zu einer reinen Verteidigungsarmee umbauen.
Der Mindestlohn muss auf 15 Euro erhöht werden! Wir wollen zudem eine sanktionsfreie Mindestsicherung und eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro monatlich einführen und damit das Bürgergeld ablösen. Niemand soll unter das Existenzminimum fallen.
Wir fordern ein kostenfreies Mittagessen in Kitas und Schulen. Kein Kind soll hungrig lernen müssen. Die Kita muss kostenlos sein, und zwar ab dem ersten Jahr.
Den unsozialen CO2 ‑Preis fürs Tanken und Heizen lehnen wir ab. Wir fordern eine umfassende Unterstützung beim Heizungsumbau. Außerdem fordern wir einen Investitionsfonds für die Industrie. Wir wollen Beschäftigte unterstützen, die einen Betrieb selbst übernehmen und genossenschaftlich weiterführen wollen.
Für den Klimaschutz sollen die größten Klimasünder bezahlen: Reiche und Konzerne.
Wir lehnen es ab, Menschen gegeneinander aufzuhetzen und Geflüchtete zu Sündenböcken zu machen, um von sozialen Problemen abzulenken. Sie brauchen eine Arbeitserlaubnis ab dem ersten Tag. Wir stehen zum Recht auf Asyl.
Wir wollen entschlossen gegen Gewalt an Frauen vorgehen und den Rechtsanspruch auf Unterbringung in Frauenhäusern sofort umsetzen. Für uns gilt der Grundsatz: gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Wir bekämpfen alle Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung.
Jetzt spenden!
Als Linke nehmen wir, anders als andere Parteien, keine Spenden von Unternehmen und Konzernen an. Umso mehr sind wir aber auf Deine Spende angewiesen. Unterstütze uns jetzt im Wahlkampf. Schon 10 Euro können helfen!
Die Wahlkreise
Zur Wahl hast Du zwei Stimmen. Die Zweitstimme bestimmt darüber, wie stark Die Linke in den Bundestag einzieht. Sie ist damit die wichtigere Stimme. Mit der Erststimme wählst Du einen Kandidaten oder eine Kandidaten. Wer die meisten Stimmen bekommt gewinnt den Wahlkreis und zieht so in den Bundestag ein.
Termine im Landesverband
Unsere Landesliste
- Sören Pellmann (47 Jahre, Lehrer & MdB, Wahlkreis: 152 – Leipzig II)
- Caren Lay (52 Jahre, Soziologin & MdB, Wahlkreis: 155 – Bautzen I
- Clara Bünger (38 Jahre, Volljuristin & MdB, Wahlkreis: 159 – Dresden II – Bautzen II)
- Zada Salihovic (24 Jahre, Gewerkschafterin, kein Wahlkreis)
- Nicole Weichhold (34 Jahre, Tischlerin & Sachbearbeiterin, Wahlkreis: 160 – Mittelsachsen)
- Marten Henning (28 Jahre, Lehrer & wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wahlkreis: 161 – Chemnitz)
- Nina Treu (40 Jahre, Politikwissenschaftlerin, Wahlkreis: 151 – Leipzig I)
- Jens Kretzschmar (51 Jahre, Erzieher, Wahlkreis: 153 – Leipzig-Land)
- Jennifer Wolf (34 Jahre, Heilerziehungspflegerin, Wahlkreis: 163 – Erzgebirgskreis I)
- Simon Zwintzscher (19 Jahre, Student, Wahlkreis: 165 – Vogtlandkreis)
- Funda Römer (54 Jahre, Gewerkschaftssekretärin, Wahlkreis: 158 – Dresden I)
- Paul Saupe (28 Jahre, Student, kein Wahlkreis)
- Anna Becker (25 Jahre, Kindheitspädagogin, kein Wahlkreis)
- Jannik Starcke (20 Jahre, Student, kein Wahlkreis)
- Jessica Hamann (33 Jahre, Sozialarbeiterin, Wahlkreis: 154 – Meißen)
Direktkandidierende
Peter Neßmann
Nordsachsen (150)
- 35 Jahre alt
- Referent
Sören Pellmann
Leipzig II (152)
- 47 Jahre alt
- Bundestagsabgeordneter, Grund- und Förderschullehrer
Jessica Hamann
Meißen (154)
- 33 Jahre alt
- Sozialarbeiterin
Gerhard Fuchs-Kittowski
Görlitz (156)
- 61 Jahre alt
- Vorsitzender Deutscher Friedensrat e.V.
Funda Römer
Dresden I (158)
- 54 Jahre alt
- Gewerkschaftssekretärin
Clara Bünger
Dresden II – Bautzen II (159)
- 38 Jahre alt
- Bundestagsabgeordnete, Volljuristin
Nicole Weichhold
Mittelsachsen (160)
- 34 Jahre alt
- Tischlerin
Marten Henning
Chemnitz (161)
- 28 Jahre alt
- Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Chemnitz
Jennifer Wolf
Erzgebirgskreis I (163)
- 34 Jahre alt
- Heilerziehungspflegerin
Patrick Leonhardt
Zwickau (164)
- 35 Jahre alt
- Härter
Simon Zwintzscher
Vogtlandkreis (165)
- 19 Jahre alt
- Student Politik- und Sozialwissenschaften